1. März 2024 | Der Weltgebetstag von Christinnen aus PALÄSTINA

Reise zur Wiege des Christentums

… und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. | Epheser 4,3 – LUT

Das geografische Land Palästina, das als Wiege des Christentums gilt, ist 2024 im Blickpunkt des Weltgebetstages (WGT), der weltweit am 1. März in ökumenischer Verbundenheit gefeiert wird. Beim WGT geht es diesmal um eine „Reise durch das Land, in dem Jesus gelebt und gelehrt hat“, wie es in der Gottesdienstliturgie heißt.

Eine Reise, die uns mitnimmt in ein Land mit langer Tradition und großer kultureller, ethnischer und religiöser Vielfalt, aber auch mit schwerwiegenden Konflikten, unter denen die Menschen dort seit langem leiden.

Beides ist Thema in den Gebeten und persönlichen Geschichten des WGT-Gottesdienstes, den palästinensische Christinnen vorbereitet haben, zum zweiten Mal seit 1994. Beides ist auch Thema dieses Flyers, der als erste Hinführung auf den WGT 2024 gedacht ist. Damals wie heute sind Christ*innen in Palästina zahlenmäßig eine religiöse Minderheit. Die Sehnsucht nach Frieden in der Region ist groß – bei allen Menschen dort.

Wir sind verbunden „…durch das Band des Friedens“

, so der aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus (Kap. 4,3) entnommene gemeinsame deutschsprachige Titel des WGT 2024. In diesem Bibeltext ist von Demut, Freundlichkeit und Geduld die Rede, aktive Tugenden, die Frieden stiften können, so schwer es auch sein mag.

Sehr deutlich wird in diesem Gottesdienst die große Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit. Dabei geht es uns um ein solidarisches Hören auf die Stimmen palästinensischer Christ*innen:

„Informiert beten – betend handeln“

, so das weltweite WGT-Motto. Als Weltgebetstag werben wir für Toleranz, Versöhnung und Dialog – Gebet als aktiver Beitrag zur friedlichen Konfliktlösung.